16.1.12

Neues Interview

Heute ist ein neues Interview auf Literra.info online gegangen, dass Alisha Bionda kurz vor Weihnachten letzten Jahres mit mir geführt hat.
Themenschwerpunkt sind allgemeine Gedanken über das Schreiben, sowie natürlich der im September 2012 bei Fabylon erscheinende Sherlock Holmes Roman, den Sören Prescher und ich derzeit gemeinsam schreiben.
Als erstes Lebenszeichen im neuen Jahr ist ein solches Interview doch eine feine Sache, denke ich mir.
Von daher wünsche ich viel Spaß bem Lesen.
Demnächst wieder etwas mehr.
Auf bald.

24.12.11

Weihnachten in Sagunth

Ich wünsche an dieser Stelle all meinen Leserinnen und Lesern ein fröhliches Weihnachtsfest 2011 und einen guten Rutsch ins kommende Jahr.
Die letzten Wochen waren bei mir noch hübsch stressig, wie es wohl immer so ist, je näher Heiligabend naht. Den größten Stress erlebt jedoch Norbert Müller, Protagonist meiner neuesten Weihnachtsstory: "Heiligabend in Medusalem", die ich seit heute exklusiv auf meiner Homepage als pdf zum Download anbiete.
Wer den Direktdownload bevorzugt, kann auch gleich diesen Link hier wählen: Heiligabend in Medusalem.pdf
Ich wünsche viel Spaß beim Lesen, frohe, ruhige und besinnliche Festtage und nochmals einen guten Rutsch.
Herzlichst
Tobias Bachmann

27.11.11

Das Medaillon aus der Zeit: bei Cthulhu Libria

"Viele Geschichten werden von der Zeit überholt und geraten in Vergessenheit", schreibt Eric Hantsch, Herausgeber des E-Zines CTHULHU LIBRIA in seinem Vorwort zu meiner Story: DAS MEDAILLON AUS DER ZEIT, betont jedoch, dass eben jene Erzählung "diesem Prozess erfreulicherweise entronnen" sei.
Tatsächlich erschien meine Story das erste Mal im Jahre 1998 in der von Jörg Kleudgen herausgegebenen Anthologie ARKHAM - UND ANDERE ORTE DES GRAUENS, erschienen in dem seinerzeit als Geheimtipp geltenden Kleinverlag Goblin Press. Die Geschichte selbst ist jedoch viel älter. Das genaue Entstehungsdatum lässt sich gar nicht mehr eroieren: Ich schrieb seinerzeit noch auf einer elektronischen Schreibmaschine. Für den Abdruck in Jörgs Anthologie schickte ich ihm das Manuskript noch per Post, denn weder Jörg noch ich verfügten über eine e-Mail Adresse. Kaum zu glauben, aber so war das damals. Jörg versah den Text mit Anmerkungen und sandte ihn auf dem Postweg an mich zurück. Ich tippte das ganze noch mal ab und er wiederum scannte den Text Seite für Seite ein, um ihn dann in seinem Computer in das Buchmanuskript einfügen zu können. Das Buch selbst fertigte Jörg in einem Copyshop an.
Das fertige Produkt in den Händen zu halten war etwas magisches. Etwas besonderes. DAS MEDAILLON AUS DER ZEIT war neben meiner Novelle STEINE und dem einen oder anderen Abdruck in einer Schülerzeitung meine erste Veröffentlichung. Die Anthologie erschien in einer Auflage von 100 Stück.
Als ich Jahre später mit Markus K. Korb an unserem Gemeinschaftswerk DAS ARKHAM-SANATORIUM feilte, und nach geeigneten Erzählungen suchte, die innerhalb unserer konzipierten Rahmenhandlung funktionieren würden, fiel mir DAS MEDAILLON AUS DER ZEIT wieder ein. Ich veränderte den Text grundlegend. Ich hätte ihn eh abtippen müssen, da es keine computerisierte Version davon gab, weshalb ich beschloss, dass ich die ganze Geschichte auch gleich neu schreiben könnte. Somit handelt es sich bei dem gleichnamigen Text aus dem ARKHAM-SANATORIUM zwar um die selbe Geschichte, jedoch wird diese anders erzählt.
Vor ein paar Wochen erst, bekam ich von Eric nun die gezielte Anfrage, ob er die Originalstory in seiner nächsten Ausgabe des CTHULHU-LIBRIA bringen dürfe. Ich dachte zunächst, er meinte die Version aus dem ARKHAM-SANATORIUM ... doch dann erinnerte ich mich daran, dass beide Texte nicht mehr viel gemein hatten. Eric betonte, dass es ihm darum ginge, eben jene ursprüngliche Version dem Leser zugänglich zu machen.
And that's it! "Ein Frühwerk, dessen naiver Charme vom Leser die Ergänzungen etlicher Lücken erfordert und das sowohl mangels Schlüssigkeit, als auch stilistisch sicher nicht an seine Novelle STEINE heranreicht", schrieb Jörg seinerzeit im Vorwort zur Arkham-Anthologie. Doch genau diesen naiven, ursprünglichen Charme suchte Eric, und ich bin ihm dankbar dafür, dass die Erzählung nach 13 Jahren einmal mehr den Leser erreichen kann.
Die Ausgabe 39 von CTHULHU LIBRIA kann kostenlos als pdf bei LITERRA heruntergeladen werden, oder alternativ bei CTHULHUS RUF.

3.11.11

Halloween - Nachlese

Der Abend des 30. Oktober 2011 war kalt und neblig. Nicht viele Menschen verirrten sich in den kleinen mittelfränkischen Ort, um einer Lesung mit schaurigen Geschichten zum bevorstehenden Halloween-Fest beizuwohnen. Doch immerhin: Der Autor zählte 35 Gäste. Und von diesen erhielt er im Anschluss an die Lesung ausnahmslos positive Resonanz.
Nein wirklich: es war ein außergewöhnlicher Abend, nicht nur für mich als Vortragenden. Erstmals habe ich mit Soundschnipseln als musikalische Zwischeneinschübe nach den Geschichten gearbeitet. Das kam gut an, bot dem Publikum Zeit zum verschnaufen und mir selbst die Gelegenheit, einen Schluck Wasser zu trinken. Die Veranstaltung dauerte insgesamt bis 21:00 Uhr, wobei ich zwei Pausen eingeplant hatte, in denen das Publikum sich etwas zu essen oder zu trinken bestellen konnte.
Auf vielfachen Wunsch habe ich mich zwar bemüht, eine halbwegs vernünftige Aufnahme der Veranstaltung zustande zu bringen, doch da ich gerne bei gedämpftem Licht vortrage, ist das Videomaterial leider zu dunkel geraten. Die alleinige Tonqualität klingt auch nicht sauber genug, was jedoch darauf zurückzuführen ist, dass als Aufnahmegerät einzig ein handelsüblicher Camcorder vorhanden war. Meine Stimme hallt etwas und klingt dadurch auf der Aufnahme leicht blechern.
Damit man sich dennoch einen kleinen Eindruck über die Atmosphäre der Lesung verschaffen kann, habe ich die kürzeste Geschichte des Abends hergenommen und mit einem Equalizer leicht bearbeitet. Das Ergebnis ist zwar noch immer nicht optimal, doch handelt es sich ja auch nicht um eine professionelle Veröffentlichung, sondern vielmehr um eine Art Schnappschuss:
Bei dem Auszug aus der Lesung handelt es sich um die Kurzgeschichte "Der warme Schal" aus meinem Buch "Kaleidoskop der Seele", erschienen im Atlantis Verlag.
video
Immerhin: Mein Interesse ist geweckt, eine halbwegs passable Aufnahme einiger meiner Geschichten zu realisieren. Näheres hierzu an dieser Stelle, sobald es nennenswerte Fortschritte gibt.

17.10.11

Gegenwind: online

Bereits vor zwei Tagen ging auf Literra.info eine neue Kurzgeschichte von mir online: "Gegenwind" heißt das gute Stück und ist bislang unveröffentlicht. 
Andrä Martyna schuf kurz vor seinem Tod dazu eine Grafik.

Ein paar Worte zum gegenwärtigen Status Quo: Immer wieder erreichen mich Zuschriften einiger Leser, die mich besorgt nach dem Erscheinen eines neuen Buches aus meiner Feder fragen. "Dagons Erben" liegt als letzte Einzelveröffentlichung nun bereits zwei Jahre zurück, und neben einigen kryptischen Äußerungen meinerseits, die einen neuen Roman betreffen, gibt es bislang keinerlei Buchankündigung oder ähnliches.
Fakt ist: ich befinde mich derzeit in einer Art Warteschleife. Der Roman, den ich gemeinsam mit Sören Prescher geschrieben habe, ist zwar fertig, doch die Suche nach einem geeigneten Verlag noch nicht abgeschlossen. Die Arbeit an einem weiteren Roman, an dem ich seit Jahresanfang arbeite, musste ich wegen diverser, sich nähernder Deadlines vorübergehend unterbrechen. Aufwändige Recherchearbeiten haben mich in meinem persönlichen Zeitplan leicht in Verzug geraten lassen, und so wollte ich die reine Schreibarbeit zwar im September abschließen, sah mich nun jedoch dazu gezwungen, umzudisponieren, wie man so schön sagt. Für einige Anthologiebeiträge warten die Herausgeber auf die Ablieferung meiner jeweiligen Geschichten, und um einen Übersetzerauftrag muss ich mich bei Gelegenheit auch noch kümmern.
Es ist also keineswegs so, dass ich untätig herumsitzen würde. Eher im Gegenteil. Immerhin kann ich bereits verraten, dass es vermutlich nächstes Jahr schon, eine weitere Zusammenarbeit zwischen Sören Prescher und mir geben wird. Es wird ein Krimi werden.
Habt also noch etwas Geduld.
Viel Spaß mit Gegenwind.

10.10.11

Halloween-Lesung am 30. Oktober

Die Angst vor dem Unheimlichen steht gerade in der Zeit um Halloween im Vordergrund. Kinder verkleiden sich mit schaurigen Masken, um von Haus zu Haus zu ziehen und „Süßes, sonst gibts Saures“ zu fordern. Grund genug sich einen Tag vor Halloween auf dieses Fest entsprechend einzustimmen. Die Halloween-Lesung des Autors findet am Sonntag, 30. Oktober, um 18:00 Uhr im Gasthof zur Post in Kalbensteinberg statt.
Bei öffentlichen Lesungen bedient sich Bachmann seinem reichhaltigen Schatz unterschiedlichster Erzählungen und Kurzgeschichten, die er in den beiden Bänden „Novalis‘ Traum“ und „Kaleidoskop der Seele“ (beide erschienen im Atlantis Verlag) teilweise gesammelt hat. Bachmanns Geschichten sind meist düster und dunkel, jedoch stets mit einer unterschwelligen Note bissiger Ironie gespickt. Durch seine fesselnde Art, vor Publikum vorzulesen, schafft er es durch eine einmalige Mischung aus Lesung und Performance, seine Zuhörerschaft in groteske Alptraumwelten zu entführen.
Für Kinder ist die Lesung nicht geeignet. Der Eintritt wird an diesem Abend frei sein. Bücher des Autors können im Anschluss an die Veranstaltung erworben und vom Autor signiert werden. Telefonische Reservierung erwünscht (Gasthof zur Post, Kalbensteinberg, Tel.: 09837 - 283).

15.9.11

Die Klangkathedrale: online

Schon vor zwei Tagen ging mit "Die Klangkathedrale"  eine phantastische Erzählung von mir auf Literra.info online, die 2007 in der Anthologie "Masters Of Unreality" erschienen ist (Verlag: Eloy Edictions), und für den Vincent Preis als beste deutschsprachige Horror-Kurzgeschichte 2007 nominiert wurde. Immerhin erreichte "Die Klangkathedrale" den zweiten Platz.
Auch dieses Mal ist die Geschichte vom jüngst verstorbenen Andrä Martyna mit einer Grafik illustriert worden, die er kurz vor seinem Tod noch angefertigt hat.
Ich wünsche viel Spaß beim Lesen.